Sonntag, 9. September 2012

Tuch Nr. 2 und 3

Nun sind zwei weitere Tücher mit verkleinerten Rahmen entstanden.

So sieht es aus, wenn der Rahmen zusammengeschoben wird:



Tuch Nr. 2:    handgesponnene Merino, grün-braune Töne (im Bild nicht so gut zu sehen), das Garn ist einfädig, aber mit doppelten Faden verwebt. Hier habe ich die kleinste Größe von meinem Rahmen genommen, die lange Seite ist 1,10 m ohne Fransen, Verbrauch 150 g



Die Fransen habe ich diesmal angehäkelt.

 
Tuch Nr. 3:     gekaufte Wolle-Acryl-Mischung, einfädig dickes Dochtgarn, lange Seite 1,20 m ohne Fransen, Verbrauch 150 g


Tuch Nr. 4 ist schon in Arbeit. Es macht wahnsinnig viel Spaß so zu weben. Und es geht so fix ...... mit Stricken hätte ich noch nicht mal das erste fertig......


Montag, 3. September 2012

Tuch ist fertig...

Habe das Wochenende fleißig gewebt und mein erstes Triloom-Tuch ist fertig geworden.
Das Weben ging wirklich recht schnell, da ja immer mit einem Schuß sozusagen zwei Reihen gewebt werden. Das machte mir wirklich super Spaß!!! Die Franzen anbringen war etwas nervig... das nächste Mal werde ich wohl nur jede 2. Reihe mit einer Franze bestücken.
Das Abhäkeln war wieder super einfach, und schwups war das Tuch schon vom Dreieck gehüpft...

 




 

Hier noch die Maße vom fertigen Tuch: Die lange Seite mißt genau 1,50m  und die beiden kürzeren Seiten 1.15 m (ohne Franzen).

Nun werde ich es noch vorsichtig waschen und versuchen es ein wenig zu bürsten, damit es schön flauschig wird :)

Freitag, 31. August 2012

Bin wieder da....und mein erstes Triloom-Tuch

Nun gibt es wieder mal was Neues bei mir. Ein neuer Virus hat mich erwischt...

Im Urlaub auf einem kleinen Naturmarkt, sah ich einen jungen Mann, der auf einem Holzdreieck wunderschöne Tücher webte. Ja, ich hatte schon von diesem gewissen "Triloom" gehört und fand es schon recht interessant.

Nun habe ich mir so ein wunderschönes Tuch gegönnt und den Mann auch gleich bischen ausgefragt. Lange habe ich mir den Webrahmen angeschaut, denn eines stand fest, das Teil musste ich mir zu Hause unbedingt nachbauen.


Und nun habe ich das gute Stück schon fertig. Als erste Probe habe ich Milchschafwolle genommen. Also ich muss schon sagen, diese Art zu Weben macht unheimlich Spaß. Man hebt die Fäden nur mit den Fingern hoch und das Dreieck füllt sich links und rechts gleichzeitig.

Seht hier, soweit bin ich bis jetzt gekommen:





Ich werde weiter berichten....

Montag, 7. Mai 2012

Färbung mit Löwenzahnblüten

Dies war meine erste Pflanzenfärbung in diesem Jahr.




Die Wolle hatte ich zuvor mit einer selbstangesetzten Kaltbeize vorbehandelt. Dann ca. 400 % frische Löwenzahnblüten am Tag vorher kurz ausgekocht und hier das Ergebnis:





Ein zartes Gelb ist entstanden (der weiße Strang zum Vergleich). Warscheinlich hatte ich die Färbeflotte mit etwas zu viel Wasser aufgefüllt. Aber mir gefällt der Farbton trotzdem recht gut, da ich so grelle Gelbtöne dieses Jahr noch genug produzieren kann...

Mittwoch, 11. April 2012

Pitfire 2. Teil

... ich war so neugierig und bin gleich früh in den Garten geflitzt. Es war alles mit Asche bedeckt und ich habe erst mal mit einem Stöckchen die größten Teile gesucht.



Die Kleinteile musste ich ganz schön suchen, denn es war immer noch recht heiß.
Das nächste Mal muss ich mir auf jeden Fall merken wieviele Teile es sind, das erspart die Wühlerei.

Hier das Ergebnis nach dem Putzen. Schön geschwärzte Teile, auf manchen Stücken sind braune Flecken und hellere Tupfen entstanden.

Also für das erste Mal bin ich mit dem Ergebnis voll zufrieden.
Das war bestimmt nicht mein letztes Feuerchen....









Hier auf dem letzten Bild, das sollen übrigens mittelalterliche Spinnwirtel für Handspindeln sein. Muss mir nur noch was mit den Schäften einfallen lassen.

Dienstag, 10. April 2012

Osterfeuer = Pitfire

...das habe ich gestern in meinem Garten gemacht.

Das ist eine Niedrigbrandtechnik, wo geschrühte Objekte in einem offenen Feuer in Sägespäne gelegt mit Holz zugedeckt gebrannt werden.


Man kann die Teile auch noch mit Sulfaten, Salz und anderen Materialien bestreuen bzw. belegen, wobei interessante Färbungen entstehen.


Ich hatte im Moment nur Eisensulfat, Salz und Kaffeepulver zur Verfügung. Aber für´s erste Mal reicht mir das. Mir ging es mehr um die schönen Grau- und Schwarztöne, die beim Brand entstehen.




Hier auf dem Bild, die Käfertüten für den Garten und auch noch ein paar andere, Teile habe ich in einer alten Zinkwanne in die Sägespäne gelegt. Dann noch mit Stroh, Heu, getrocknete Pferde-Äpfelchen :), und Papier darauf und ringsherum. Obenauf dann noch Holz und das Feuerchen kann entzündet werden.








Die großen Flammen waren nach ca. 30 Minuten weg und es bildete sich Glut, die sich so sachte nach unten durchfraß.


Hier nach 2 Std. waren immer noch ab und an kleine Flammen und schöne Glut.

Hm..., hier heißt es warten bis zum nächsten Morgen, denn das kann noch dauern..... es muß ja auch erst alles auskühlen, sonst zerspringen die Teile womöglich.


Morgen geht´s weiter!

Freitag, 6. April 2012

Ein frohes Osterfest...

... wünsche ich den Bloglesern mit diesem Bildchen!


Der weiße Untergrund ist mit Leicesterwolle gefilzt und die Blümchen mit dem Embellisher aufgefilzt. Das ganze dann auf eine Kissenhülle genäht.

Hier noch ein Armbändchen, sticken muß ich noch üben...



Und ein paar Anstecker: